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AWO Lore Agnes Haus | Neuigkeiten

Neuigkeiten

Unsere Arbeit geht in Corona-Zeiten weiter!

Nur anders als sonst!

Unsere Arbeit geht auch in Corona-Zeiten weiter! Schwangerschaftskonfliktberatungen finden nach Terminvergabe im Lore-Agnes-Haus statt. Vieles andere findet digital statt: Per Videokonferenz nehmen wir an Arbeitskreisen teil und arbeiten in Gremien mit. Und wir planen, in diesem Jahr Fortbildungen für Multiplikator*innen auch online anzubieten!

Sexuelle Gesundheit: Es kommt auf die richtige Größe an!

04.09.2020 Schwangerschaft & Sexualität

https://www.awo-nr.de/awo/bezirksverband/aktuelles/detail/sexuelle-gesundheit-es-kommt-auf-die-richtige-groesse-an?fbclid=IwAR1uuOTO57UgAuoVyIyxJRWQ34abtF34KGR81WC1zfuv62ljOziR8AdfK94

Heute ist der Welttag der sexuellen Gesundheit. Sexualität ist nicht nur Lust, sondern auch Verantwortung, sich und andere vor sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen. Dafür eignen sich Kondome eigentlich recht gut – allerdings nur in der richtigen Größe.

Viele Menschen wissen nicht, dass es verschiedene Kondomgrößen gibt, zumal diese Angabe auch nur sehr klein auf der Verpackung zu finden ist. In den meisten Supermärkten wird nur eine Größe zum Verkauf angeboten, die – sorry, liebe Männer – mit einer Breite von 56 mm den meisten Männern zu groß ist.

Die Auslage von nur einer Größe in den Supermärkten stellt ein unnötiges Risiko für ungewollte Schwangerschaften oder Ansteckungen mit sexuell übertragbaren Krankheiten dar. Unser Beratungszentrum empfiehlt den Supermärkten eine Auswahl von verschiedenen Kondomgrößen oder eine Auslage von Kondomen mit der Breite von 52-53 mm, um die sichere Verhütung zu gewährleisten. Und allen Paaren empfiehlt das AWO Lore-Agnes-Haus, beim Kauf von Kondomen die die Größenangabe im Blick zu haben und allen Männern: Es kommt nicht auf die Größe an, aber bei Kondomen muss es die richtige Größe für den „Großen“ sein! Da ist es wie beim Fußball: Passgenauigkeit gibt Sicherheit und führt zum Erfolg!

Kindergesundheit im Blick

Familienhebamme unterstützt Frauen im Essener Nordviertel, Altenessen-Süd, Bocholt und Altendorf

„Kindergesundheit im Blick“ heißt das aus ESF-Mitteln und der Stadt Essen gefördertes Projekt.

Aus gegebenen Anlass kann die Beratung durch die Familienhebamme zu allen Fragen rund um Schwangerschaft , Geburt und Wochenbett bis zum ersten Lebensjahr des Säuglings auch telefonisch erfolgen. 

Telefonische Beratung: 

montags bis donnerstags von 8:00 Uhr bis 16:30 Uhr

freitags von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr 

Falls die Hebamme nicht erreichbar ist erfolgt ein Rückruf. Es können auch Telefontermine vereinbart werden.

Selbstfürsorge in Zeiten von Corona

Passt auf Euch auf und bleibt gesund!

In unserem Projekt "Input" haben wir eine Broschüre mit Selbstfürsorge-Tipps für (geflüchtete) Frauen* erstellt.

Viel Freude beim Lesen. 

Download (pdf-Datei).

Der online-Chat hat nun längere Öffnungszeiten!

Beratung per Chat

Die Beratung erfolgt per Einzel-Chat. Ein Team von erfahrenen Berater*innen ist zu Zeit zu folgenden Zeiten direkt per Chat erreichbar:

Montags von 09:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Dienstags von 14:00 bis 17:00 Uhr
Mittwochs von 09:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstags 09:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr

 

Beratung per E-Mail

Gerne beraten wir Sie/dich auch per E-Mail.
E-Mails beantworten wir innerhalb von maximal vier Werktagen.

Die Beratung per E-Mail und Chat ist kostenfrei!

Hier geht´s zur Onlineberatung: www.liebe-lore.de 

Wichtige Infos in verschiedenen Sprachen

auf facebook

Ab sofort werden wir wichtige Informationen in verschiedenen Sprachen rund um die Corona-Epidemie auf facebook posten.

Einladung zum Internationalen Frauentag 2020

Zum internationalen Frauentag 2020 laden wir alle Frauen*, Freundinnen* und Kolleginnen* zu einer Party in unsere Einrichtung an der Lützowstraße 32 ein! Es wird einen Flashmob, Themenstände, Musik, Tanz, Essen und Trinken geben.

Über Mitgebrachtes für das Buffet wird sich gefreut!

Die Party findet statt

am Freitag, 6. März 2020
von 16:00 bis 19:30 Uhr
im AWO Lore-Agnes-Haus, Lützowstraße 32, 45141 Essen. 

Anmeldungen werden gerne bis zum 28.02.2020 unter Tel.: 0201 / 3105-3 oder per E-Mail entgegen genommen.

Lesung mit Ali Can

Am Donnerstag, den 20.02.2020 fand eine Lesung mit Ali Can statt.

Ali Can las von seinem Buch: "Mehr als eine Heimat. Wie ich Deutschsein neu definiere" vor und diskutierte mit den Teamer*innen über Diskrimierungserfahrungen im Alltag und Ankommen in Deutschland. Die Lesung fand im einer schönen Atmosphäre mit lustigen und nachdenklichen Anekdoten von Ali Can statt. Viele Teamer*innen konnten die Erfahrungen von Ali Can teilen und erzählen ebenfalls ihre Geschichten in dieser Runde.

Ali Can ist der Leiter vom VielRespektZentrum und hat sehr wirksame Projekte wie „Hotline für besorgte Bürger http://www.hotline-besorgte-buerger.de oder #MeTwo ist ein Hashtag gegen die Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund initiiert.

Weitere Infos:

https://ali-can.de

Vortrag von Dr. O'Dey zum Thema FGM/FGC

Fortbildung auf Augenhöhe

Am 17.01.2020 fand im AWO Lore- Agnes-Haus eine Fortbildung mit rund 70 Personen statt. Die Teilnehmenden waren die Gesundheitswegbereiter*innen des Liebes-Welten Parcours und weitere Gäste aus verschiedenen Beratungsstellen.

Das Thema war rekonstruktive Chirurgie, Female Genital Mutilation (FGM) und weibliche Geschlechtsmerkmale mit Dr. D. m. O’Dey.

In ihrer Einführung beschrieb Frau Meral Renz, Projektleiterin vom Liebes-Welten* Parcours, dass die Gesundheitswegbereiter*innen sich gut auf diese Fortbildung vorbereitet haben.

In den vorherigen Fortbildungen haben sie sich mit gesellschaftlichen Tabus, weiblicher Beschneidung im Vergleich zur männlichen Beschneidung und Umgang mit schwierigen Themen auseinandergesetzt.

Weiterhin wies Frau Renz auf die Notwendigkeit der Aufklärung über FGM hin, damit die Gesundheitswegbereiter*innen zum Thema FGM eine abgeklärte, sachliche Haltung entwickeln und in der Begleitung von betroffenen Frauen handlungsfähig bleiben.

Den Fachvortrag hielt Dr. D. m. O’Dey, der als Priv.-Dozent und Chefarzt in der Aachener Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie arbeitet.

Dr. D. m. O’Dey hat eine eigene Operationsmethode entwickelt, die nachweiblicher Genitalbeschneidung (FGM) entstandenen Verletzungen, Narben, etc. so rekonstruiert, dass betroffene Frauen schmerzfrei und mit wiedererlangtem sexuellem Empfinden körperlich und seelisch besser leben können.

Zu Beginn seines Vortrags erläuterte Dr. D. m. O’Dey, dass es viele Worte für diese Praktik gibt und häufig die englische Abkürzung FGM für Female Genital Mutilation gebraucht wird. Weibliche Beschneidung klingt zwar harmloser, hilft aber Betroffenen darüber zu sprechen, denn oft empfinden Frauen sich nicht als verstümmelt. Die Begriffe bezeichnen die Entfernung oder Beschädigung der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane- ganz oder teilweise.

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit rund 140 Millionen Frauen und Mädchen betroffen. Auch wenn das Hauptverbreitungsgebiet das westliche und östliche Afrika ist, werden nicht nur in 28 afrikanischen Staaten, sondern auch im Nordirak, in Kurdistan, im Oman, Jemen und Indonesien Mädchen zwischen dem Babyalter und der Pubertät an den Genitalien beschnitten.

Seine respektvolle Haltung „Frauen, die vom FGM betroffen sind auf Augenhöhe zu begegnen“, hat er demonstriert, in dem er die Zuhörer*innen auf gleiche Art und Weise einbezogen hat.

Allein das Zuhören und Sprechen über das tabubesetzte Thema FGM ist für viele schwierig, aber Dr. O`Dey ist es gelungen, medizinisch kaum geschulte Zuhörer*innen mit seinem Fachwissen, Haltung, Talent und Ausstrahlung, einzubinden.

Was diese Fortbildung auch sehr wertvoll machte, war seine politische Haltung zu FGM. Er hat klargestellt, dass es bei FGM um das Patriarchat und um Machtmissverhältnisse zwischen Männern und Frauen geht. Er ist auf die gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Gründe eingegangen und hat einen Weg aufgezeigt, wie man wertschätzend mit dem Thema umgehen kann.

FGM als kulturelle Tradition- „man tut es, weil man es immer getan hat“-, verletzt Mädchen und Frauen körperlich und seelisch ohne jegliche Notwendigkeit.

Er hat mit dem Beispiel „verkrüppelter Füßen chinesischer und japanischer Frauen“, die aus einer Tradition entstanden war, welche als Schönheitsideal galt und heute nicht mehr praktiziert wird, gezeigt, dass man einige Traditionen ändern kann und muss.

Die Rückmeldungen waren rundum positiv. Vor allem die aus Subsahara stammenden Gesundheitsbereiter*innen fühlten sich verstanden und unterstützt.

Als Resümee kann gesagt werden, dass diese Fortbildung uns alle gestärkt hat mit dem Thema FGM weiterzumachen und weitere, noch konkretere Schritte zu entwickeln.

 

*Der Mitmachparcours Liebes-Welten wurde im Lore Agnes Haus entwickelt und durch Stadt Essen im Rahmen des Strategiekonzeptes zu Themen HIV, STI, Sexuelle Gesundheit und Migration Interkulturelle Orientierung der gefördert.

 

Weiterführende Informationen Dr. med. Dan mon O’Dey, Chefarzt der Klinik für Plastische, Zentrum für Rekonstruktive Chirurgie weiblicher Geschlechtsmerkmale, Evangelischer Krankenhaus Aachen:

Mailadresse von Dr. O'Dey

Internetseite der Klinik 

Infos zum englischsprachigen Fachbuch von Dr. O'Dey

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Aktion in der Essener Innenstadt des Essener Frauenbündis

Am 25.11.2019 ist Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Das Frauenbündnis Essen hat in der Innenstadt auf Partnergewalt aufmerksam gemacht. 123 Paar Schuhe auf der Kettwiger Straße symbolisierten die 123 Morde durch Partner oder Ex-Partner an Frauen in 2018.

Sexuelle Bildung im Berufskolleg Mitte

Am 20. November fand ein sexualpädagogischer Aktionstag im Berufskolleg Mitte statt. Die Teilnehmenden  waren junge Männer zwischen 17 und 25 Jahren, die Fachabi machen oder in der Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker oder Tankwart sind. Ziel war, dass sie die Essener Beratungsstellen zu Schwangerschaft, Sexualität und sexuell übertragbaren Krankheiten kennenlernen. Zudem erhielten sie in kleinen Gruppen Infos zu Verhütung und Safer sex, HIV-Test und sexueller Orientierung. Die Aktion wurde durchgeführt vom Essener Arbeitskreis für Sexualpädagogik und sexuelle Gesundheit.

Weltaidstagaktion 6.12.2019 in der Weststadthalle

Wir begrüßen das Theaterspiel Witten mit „LiebeLove and the Sexperts“….

Diese Veranstaltung wird organisiert und verantwortet vom Essener Arbeitskreis Sexualpädagogik und sexuelle Gesundheit.
In diesem Arbeitskreis sind verschiedene konfessionelle und nicht konfessionelle Beratungsstellen, AWO Lore-Agnes-Haus, die Beratungsstelle des Diakoniewerks Essen, die cse ruhr gGmbH Die Schleife, sowie die Aidshilfe Essen e.V., das Gesundheitsamt und das Jugendamt vertreten.

Wir begrüßen Essener Schulklassen in der Weststadthalle zu einem Theaterstück des Theaterspiels Witten. Es werden spielerisch wichtige Themen wie Verhütung und das erste Mal aufgegriffen sowie Orientierungsmöglichkeiten und Werthaltungen im Umgang mit den eigenen Gefühlen vermittelt:

Robin und Lucy sind ratlos und überfordert mit ihren Gefühlen füreinander. Zwar kennen sie aus Internet und Film alle möglichen und unmöglichen Sexstellungen, wissen, was Intimzone und Kondome sind und Robin hat auch schon den ein oder anderen Porno gesehen, aber wie dem anderen sagen, dass man ihn liebt? .....

Im Anschluss an die Aufführungen gibt es Raum und Zeit für Diskussion und eine Fragerunde in moderierter Form – Schauspieler*innen und Sexualpädagog*innen des Arbeitskreises stehen dabei mit Antworten zur Verfügung.

Interessenten wenden sich bitte direkt an das Jugendamt - eine vorherige Anmeldung ist absolut erforderlich!-:Frau Petri-Bartfeldt in der Weststadt

Telefon:    0201 88-51165
Telefax:    0201 88-51182 /88-9151022
e-Mail:     andrea.petri-bartfeld@jugendamt.essen.de

Es gibt eine Vorstellung um 8.30 Uhr            
und am selben Tag eine weitere Vorstellung um 11.00 Uhr.
Im Anschluß dürfen Fragen aus dem Publikum an die Sexualpädagog*innen bzw. an die Schauspieler*innen gestellt werden. 

Die Vorstellungen sind kostenfrei und ebenerdig zu erreichen.

Außerdem bieten wir den Jugendlichen wieder abschließend eine spezielle Infobörse an - bei der auch einige Giveaways bereit liegen.

Für die Lehrer*innen werden Informationen bereit gestellt und Informationen zu wichtigen Themen wie HIV/Aids, Verhütungsmittel oder Sexualerziehung und Pubertät bereit gehalten.  Ausserdem können Kontakte zu den Beratungsstellen geknüpft und Fragen zu deren Angeboten beantwortet werden. Auf weiterführende sexualpädagogische Veranstaltungen der Beratungsstellen für Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern wird hingewiesen.

Zum Hintergrund: Weltweit leben etwa 37,9 Millionen Menschen mit HIV. 2018 infizierten sich etwa 1,7 Millionen Menschen neu mit dem Virus. 770.000 Menschen sind 2018 an AIDS verstorben. Noch lange haben nicht alle Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten.

In Deutschland kann man heute mit HIV bei rechtzeitiger Diagnose und Therapie alt werden und leben wie andere Menschen auch. Eine Übertragung von HIV ist unter einer wirksamen Therapie nicht mehr möglich.

Das Robert Koch-Institut hat Ende 2019 die Eckdaten für Deutschland und NRW zu 2018 sowie das entsprechende Epidemiologische Bulletin veröffentlicht. Eine kurze Zusammenfassungen finden Sie hier.

Workshops zu sexualisierter Gewalt für angehende Lehrkräfte

Das Lore-Agnes-Haus bietet diesen Sommer in Kooperation mit dem Zentrum für Lehrerbildung der Universität Duisburg-Essen, der Stiftung Hänsel + Gretel und dem Verein Menschen gegen Kindesmissbrauch Workshops für angehende Lehrkräfte zu sexuellem Missbrauch und sexuellen Übergriffen an.

Die Workshops werden durchgeführt von Fachkräften des AWO-Beratungs-Zentrums. „Die Vermittlung von Wissen, die lebendige Auseinandersetzung mit dem Thema und praxisbezogene Methoden dienen dem Ziel, die Kompetenzen der Teilnehmenden zu erweitern, damit sie im schulischen Alltag mit sexuellen Übergriffen umgehen können“, so Diplom-Psychologin Barbara Flotho und Diplom-Pädagogin Svenja Reimann. Nach Abschluss der ersten Fortbildung gaben die Studierenden an, sich viel sicherer als zuvor mit dem Thema zu fühlen und lobten den hohen Praxisbezug des Workshops. „Ich habe gelernt, dass ich als Lehrerin verantwortlich bin hinzusehen und dass ich Handlungsmöglichkeiten habe“ so eine Studierende. Ein Bestandteil der Workshops ist auch der Besuch der interaktiven Präventions-Ausstellung „Echt Klasse!“

Projektdokumentation "Hand in Hand"

Unsere Projektdokumentation ist fertig und kann hier online angesehen werden. Eine Printversion wird bei der Abschlussveranstaltung verteilt, kann aber auch gerne über uns angefordert werden. Viel Spaß beim Lesen!

Abschlussveranstaltung des Empowermentprojektes "Hand in Hand" für geflüchtete Frauen*

11.07.2019, ab 9.45 Uhr

Wir möchten alle Interessierten zu unserer Abschlussveranstaltung am 11.07.2019 in das Lore-Agnes-Haus einladen. Neben einer Präsentation des Projektes wird Frau Najafi (Pädagogin M.A., Mitbegründerin von agisra e.V. in Köln) einen Vortrag über Selbstbestimmungsmöglichkeiten geflüchteter Frauen* halten. Wir freuen uns über Anmeldungen bis zum 01.07.2019. Ausführlichere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung.

Projekte für Frauen im Quartier

Projekte "INPUT" und "Kindergesundheit im Blick" laufen erfolgreich

Zwei Projekte für benachteiligte Frauen, die im Nordviertel wohnen, sind sehr erfolgreich angelaufen.

Während sich das Projekt "INPUT" vor allem an sorani-, kurmanci- und arabischsprachige Frauen wendet, zielt das Projekt "Kindergesundheit im Blick" vor allem auf Schwangere und Familien mit Kindern unter 1 Jahr, die Unterstützung von einer Familienhebamme bekommen.

Weitere Informationen zu "INPUT"

Weitere Informationen zu "Kindergesundheit im Blick"

Ausstellung zum Kunstprojekt „Sehnsuchtsorte“

im AWO-Lore-Agnes-Haus

Abschließend zum Projekt "Sehnsuchtsorte" fand eine Ausstellung der Kunstwerke im Lore-Agnes-Haus statt. Eine arabische Frauengruppe hat sich in den gemeinsamen Treffen künstlerisch mit dem Thema "Sehnsuchtsorte" beschäftigt. Dadurch wurden Prozesse zur Steigerung des Wohlbefindens und des Selbstwertgefühls angeregt. Es entstand Raum für Kreativität und lebendigen Austausch. Dank der Kurt Loosen Stiftung konnte das Projekt realisiert werden und die geflüchteten arabischen Frauen zudem einen tatsächlichen Sehnsuchtsort an der Nordsee gemeinsam aufsuchen.

Aus diesem Besuch und der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Sehnsuchtsorte“ sind in den letzten Monaten zahlreiche kreative Werke dieser Frauengruppe entstanden, die am 25.01.2019 im AWO-Lore-Agnes-Haus vor zahlreichen Besucher*innen ausgestellt wurden. Hier finden Sie einige Impressionen von der Ausstellung.

35jähriges Jubiläum des Lore-Agnes-Hauses

35 Jahre bewegte und bewegende Geschichte des Lore-Agnes-Hauses sind Grund, zu feiern! Mit zahlreichen Wegbegleiter*innen, Mitstreiter*innen und Freund*innen des  Hauses zelebrierten wir am 13.09.2018 bei alkoholfreien Cocktails, Kaffee und Kuchen, sowie gegrillten Leckereien unser Jubiläum. Ein Abend, den Nicola Völckel mit den Worten „Lasst es knistern, lasst es knallen, Sexismus in den Rücken fallen“ eröffnete und der mit warmen Worten, angeregtem Austausch und Livemusik ausklang.

Ein Presseartikel des AWO Bezirksverbandes Niederrhein findet sich hier:

https://www.awo-nr.de/presse/detail/aktuelles/35-jahre-awo-lore-agnes-haus-lass-es-knistern-lass-es-knallen-sexismus-in-den-ruecken-fallen/

 

Projekt "INPUT" hat begonnen

Unterstützung und Begleitung von Frauen

Input steht für Information, Nähe, Prävention, Unterstütung, Teilhabe.  Frauen, die sorani, kurmanci oder arabisch sprechen und noch nicht lange in Essen leben, können in diesem Projekt paßgenau unterstützt und begleitet werden, um im Bereich Gesundheit, Schwangerschaft und Leben mit kleinen Kindern sicherer zu werden und notwendige Stärkung zu erhalten.

Das Projekt läuft zwei Jahre und wird durch die Arbeitsgemeinschaft Lebenswelten der GKV in NRW gefördert.

Spende von Soroptimist International für das Engagement gegen Genitalverstümmelung erhalten.

Durch die Migrationsbewegungen ergeben sich immer wieder neue Fragestellungen in unserer Beratungsstelle, so z.B. das Thema  „weibliche Genitalbeschneidung“.

Die drei Essener Clubs von Soroptimist International rücken in jedem Jahr das Thema Gewalt gegen Frauen mit einer Aktion in das Bewusstsein der Essener Öffentlichkeit. Deshalb zeigten sie in Kooperation mit dem Essener Filmkunsttheater den Film „Wüstenblume“ in einer Benefizveranstaltung im Glückauf Filmstudio. In der anschließenden Podiumsdiskussion war auch das Lore-Agnes-Haus vertreten.

Auf dieser Veranstaltung sammelten die drei Clubs spenden und zugunsten des Lore-Agnes-Hauses kamen 2000,00 € zusammen, die in die Erstellung einer Broschüre für betroffene Frauen fließen werden.

Gedenken an Euthanasie-Opfer

79. Jahrestag der Reichsprogromnacht, Stolperstein gereinigt

Hermine Kaesbach wurde 1941 im Alter von 24 Jahren ermordet im Rahmen der Akton T4.

Die Aktion T4 ist eine nach 1945 gebräuchlich gewordene Bezeichnung für die systematische Ermordung von mehr als 70.000 Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland von 1940 bis 1945.

Heute, am 79. Jahrestag der Reichsprogromnacht, erinnern wir an alle Opfer des Faschismus.

Riesenkondom wandert durch die Essener Innenstadt!

Aktionen zu sexuell übertragbaren Krankheiten im Sommer 2017

Wussten Sie, dass sexuell übertragbare Krankheiten auch in Deutschland weit verbreitet sind und unbehandelt schwerwiegende Folgen bis hin zu Unfruchtbarkeit haben können?

Um auf sexuell übertragbare Krankheiten und Schutzmöglichkeiten wie Kondombenutzung und „Safer Sex“ aufmerksam zu machen, werden seit Beginn der Schulferien Passant*innen in der Fußgängerzone von einem wandelnden Riesenkondom angesprochen. Noch bis Ende August haben Essener Bürger*innen auf Shoppingtour sowie bei verschiedenen Festivals und Parties der Jugendhilfe Essen gGmbH die Chance, das Riesenkondom zu entdecken, bei einem Quizspiel mitzumachen und kleine Preise zu gewinnen!

Die Präventionsaktionen werden durchgeführt vom AWO-Beratungszentrum Lore-Agnes-Haus und der Caritas Aidsberatung. Dabei werden sie unterstützt vom Essener Arbeitskreis Sexualpädagogik und sexuelle Gesundheit.

Neu

Leporello "Und das soll Liebe sein?"

Zwischen Traum und Wirklichkeit – ein Projekt zu Teenagerbeziehungen, Respekt und Gewalt

Nicht wenige Jugendliche erleben in ihren ersten Beziehungen verbale, körperliche oder sexuelle Grenzverletzungen. Das Projekt „Zwischen Traum und Wirklichkeit“, durchgeführt vom AWO Beratungszentrum Lore-Agnes-Haus in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Essen und dem Leibniz-Gymnasium, möchte Jugendliche für das Thema sensibilisieren, damit sie Warnsignale in ihren Beziehungen erkennen und sich Unterstützung holen können. Der Flyer „Und das soll Liebe sein?“ gibt Jugendlichen Denkanstöße und Infos zum Thema.

Flyer öffnet sich bei klick auf das Bild.