"BHs schon für 7-Jährige?" fragt der WDR in seiner Aktuellen Stunde

Wir sagen nein!

Am 1. August 2017 war der WDR im Lore-Agnes-Haus zu Besuch und befragte uns zu dem Thema "Sexualpädagogik mit Grundschüler*innen" und was wir aus fachlicher Sicht davon halten, dass BHs für 7jährige in Modeketten angeboten werden.

Der entstandene Beitrag ist in der WDR-Mediathek zu finden.

Riesenkondom wandert durch die Essener Innenstadt!

Aktionen zu sexuell übertragbaren Krankheiten im Sommer 2017

Wussten Sie, dass sexuell übertragbare Krankheiten auch in Deutschland weit verbreitet sind und unbehandelt schwerwiegende Folgen bis hin zu Unfruchtbarkeit haben können?

Um auf sexuell übertragbare Krankheiten und Schutzmöglichkeiten wie Kondombenutzung und „Safer Sex“ aufmerksam zu machen, werden seit Beginn der Schulferien Passant*innen in der Fußgängerzone von einem wandelnden Riesenkondom angesprochen. Noch bis Ende August haben Essener Bürger*innen auf Shoppingtour sowie bei verschiedenen Festivals und Parties der Jugendhilfe Essen gGmbH die Chance, das Riesenkondom zu entdecken, bei einem Quizspiel mitzumachen und kleine Preise zu gewinnen!

Die Präventionsaktionen werden durchgeführt vom AWO-Beratungszentrum Lore-Agnes-Haus und der Caritas Aidsberatung. Dabei werden sie unterstützt vom Essener Arbeitskreis Sexualpädagogik und sexuelle Gesundheit.

Broschüren in leichter Sprache

Liebe ist für alle da / Schwanger - was nun?

Titelseite von "Liebe ist für alle da"
Titelseite "Liebe ist für alle da"

Während sich "Schwanger - was nun" vorwiegend an Menschen richtet, die (noch) nicht viel Erfahrung mit deutschen Fachtexten haben, richtet sich die Broschüre "Liebe ist für alle da" explizit an Menschen, die lieber langsam lernen.

Beide Broschüren können momentan kostenfrei bestellt werden. Anfragen bitte an Katinka Vooren.

 

Download als pdf:

 

 

Weibliche Genitalbeschneidung, 4. Oktober 2017, 14.30 Uhr

Machtkritische Perspektiven auf ein kontrovers diskutiertes Phänomen

Anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar hat das Bundesfrauenministerium erstmals eine empirische Studie mit Zahlen für Deutschland vorgestellt.

In Deutschland leben knapp 50.000 Frauen, die Opfer einer Genitalverstümmelung geworden sind. Nach Schätzungen sind zwischen 1500 und 5700 Mädchen, die in Deutschland leben, davon bedroht. Das zeigt eine empirische Studie, die das Bundesfrauenministerium erstmals anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung vorgestellt hat.

Der Studie zufolge ist die Zuwanderung von Frauen und Mädchen aus Ländern, in denen die weibliche Genitalverstümmelung besonders verbreitet ist, in Deutschland von Ende 2014 bis Mitte 2016 um 40 Prozent gestiegen. Die Zahl der Betroffenen stieg demnach um knapp 30 Prozent. Die vom Bundesfrauenministerium geförderte Studie wurde von Integra, der Dachorganisation von Nichtregierungsorganisationen gegen weibliche Genitalverstümmelung, in Zusammenarbeit mit der Ramboll Management Consulting GmbH durchgeführt. Die fünf Hauptherkunftsländer, aus denen die meisten der in Deutschland betroffenen Frauen und Mädchen stammen, sind: Eritrea, Irak, Somalia, Ägypten und Äthiopien.

Wir konnten zwei Autorinnen der Studie gewinnen, uns am 4. Oktober die Studie vorzustellen. Zu dieser Veranstaltung ab 14.30 Uhr laden wir alle Interessierten herzlich ein. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung unter loreagneshaus@awo-niederrhein.de.

Den Veranstaltungsflyer können Sie hier herunterladen.

Im Rahmen des Vortrags sollen unterschiedliche Aspekte der Arbeit gegen weibliche Genitalbeschneidung sichtbar gemacht werden, mit dem Ziel, die Perspektive betroffener Menschen zu verdeutlichen und daraus Handlungsschritte abzuleiten. Aus einer machtkritischen Perspektive sollen gesellschaftliche, globale, (post)koloniale Verhältnisse reflektiert werden, um einen einseitigen ‚westlich‘ geprägten Blick zu vermeiden und aufzuzeigen, welche Schritte nötig sind, um Betroffene zu erreichen. 

Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

Hebammensprechstunde

für geflüchtete Schwangere in Essen

Seit dem 16. 11. 2016 bietet das Lore-Agnes-Haus zwei (2) mal im Monat eine von Sprachmittler*innen begleitete Hebammensprechstunde zwischen 11 und 12 Uhr für geflüchtete Schwangere an.

Nach dem Asylbewerberleistungsgesetz haben auch geflüchtete Schwangere ein Recht auf Hebammenvorsorgeuntersuchungen und Hebammenbetreuung während und nach der Geburt.

Das Angebot findet jeden ersten (1.) und dritten (3.) Mittwoch im Monat statt (Feiertage und Ferienzeiten ausgenommen)

Eine Voranmeldung ist sinnvoll, damit wir eine entsprechende Sprachmittlung organisieren können.

 

Termine für 2017: 02. August und 16. August. Eine Sprachmittlerin Sorani und arabisch ist anwesend.

Auch danach machen wir weiter. Bitte Termine erfragen!

Wir sind bei facebook

facebook-Logo

Wir freuen uns über viele "Gefällt mir"-Klicks.

 

 

Fotogalerie "Unser Haus ist offen", 5.5.2017

Unser Haus ist offen für alle! Freitag, 5. Mai 2017

Großes Fest für Groß und Klein von 13-17.00 Uhr

Einladungspolakat

Am Freitag, 5. Mai 2017, von 13-17 Uhr öffnen wir unsere Türen!

 "Vielfalt, Spaß und Information" ist das Motto unter dem wir am 5. Mai unser Haus für alle Besucherinnen und Besucher öffnen werden.

Wir gestalten in unserem Haus einen abwechslungreichen Nachmittag mit Spiel, Information und gemeinsamen Aktionen.

  • Für unsere jüngeren Besucherinnen und Besucher bieten wir Spiel- und Spaßangebote. Laß Dich durch die Angebote des Spielmobils der AWO mitreißen und spiel in der Hüpfburg oder gestalte einen eigenen Button.
  • "Magic Pete" wird uns verzaubern.
  • Erwachsene können bei Kaffee und Kuchen  entspannen, sich über unsere vielfältige Arbeit informieren und unser Beratungsangebot kennenlernen.

Wir freuen uns über alle, die mit uns einen Freitagnachmittag verbringen möchten.

Von 11-13 Uhr sind bereits Fachkräfte eingeladen, sich mit uns auszutauschen und vielleicht im Anschluss auch Ihren Freund*innen und Familien unsere Einrichtung zu zeigen.

Unsere Räume sind barrierefrei zugänglich.

Lore-Agnes-Haus auf dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT)

Mitarbeiterin des Lore-Agnes-Hauses mit Bauchladen voller Kondome und Werbung
Eine Mitarbeiterin am Projektstand

Das Lore-Agnes-Haus hat seine Angebote, insbesondere den Parcours Liebes-Welten auf der größten Fachmesse für die Kinder- und Jugendhilfe präsentiert.

Viele gute Kontakte, freundliche Anfragen und zahlreiche Fachgespräche später sind wir fast heiser aber glücklich von der Messe Essen zurück gekehrt.

Zudem haben wir über 1000 Kondome verteilt unter dem Motto:

Unser Ding:
Sex, Schwangeschaft, Konflikte.
Verschwiegen, vertraulich!

Auftaktveranstaltung "Hand in Hand- Füreinander einstehen" am 22.02.2017

Empowermentprojekt für geflüchtete Frauen ist gestartet

Am 22.02.2017 haben wir mit 80 Gästen den Start unseres Empowermentprojektes für geflüchtete Frauen* im Lore-Agnes-Haus gefeiert. In gemütlicher Atmosphäre bei Gebäck und Kaffeespezialitäten hatten wir nach einem einführenden Vortrag von Olga Weinknecht zum Thema "Frauen und Flucht" die Möglichkeit unser Projekt zu präsentieren und viele schöne Kontakte zu knüpfen.

Wir freuen uns auf ein spannendes Projekt und gute Zusammenarbeit mit allen Interessierten.

Unseren Projektflyer finden Sie hier.

Ministerin Christina Kampmann besucht das Lore-Agnes-Haus

Führung durch das Haus und Vorstellung aller Arbeitsbereiche

Frau Kampmann bekommt von den Mitarbeiterinnen Sexualpädagogische Angebote erklärt
Werner Maiwald (r.) erklärt Frau Minsiterin Kampmann (l.) die sexualpädagogische Arbeit mit Schulklssen.
Nicla Völckel und Britta Altenkamp erklären der Ministerin das Angebot "Liebes-Welten"
Nicola Völckel (m.) und Britta Altenkamp (r.) beantworten die Fragen von Ministerin Kampmann (l.) rund um das Thema "geflüchtete Frauen".

Auf Einladung der LAGfW hat am 8.2.2017 Christina Kampmann, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, das Lore-Agnes-Haus besucht. Die Mitarbeiter*innen haben die umfängliche Tätigkeit einer Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle vorgestellt und der Ministerin einen eindrucksvollen Einblick in alle Arbeitsbereiche gewährt.

 

 

Viel Theater um den Weltaidstag ;-)

„Liebe, Love and the Sexperts!“

 

Unter dem Motto des Welt-AIDS-Tages


Wir übernehmen Verantwortung - für uns selbst und andere

organisiert der Essener Arbeitskreis Sexualpädagogik und sexuelle Gesundheit seit dem Jahr 2008 den Jugendaktionstag gegen Aids.

Präsentiert wird am 07.12.2016 in 2 Auführungen das Theaterstück „Liebe, Love and the Sexperts!“
speziell für 2 x 160 Essener SchülerInnen ab 12 Jahren in der Weststadthalle.

Der Essener Arbeitskreis Sexualpädagogik & sexuelle Gesundheit setzt sich zusammen aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern örtlicher Beratungsstellen (Aidshilfe Essen, AWO Lore-Agnes
-Haus, Caritas Aidsberatung und Evangelische Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familie
und Sexualität) sowie des Gesundheits- und Jugendamtes.
 
Direkt im Anschluss an das Stück wird es eine Nachbereitung des Gesehenen
mit den Schauspieler*Innen und den Pädagog*Innen der Beratungsstellen geben.
Es dürfen Nachfragen zum Inhalt gestellt werden, aber auch zu angrenzenden Themen.
 
Zahlreiches Infomaterial und Giveaways stehen zur Verfügung.
Bei Interesse besteht für Lehrer*Innen die Möglichkeit Termine zur Sexualpädagogik mit
den Beratungsstellen zu vereinbaren.

Das Theaterstück „Liebe, Love and the Sexperts!“ wird mit viel Esprit und Engagement
vom Wittener Theaterspiel aufgeführt.

Inhalt:
Eigentlich ist Lucy gar nicht sein Typ und voll peinlich: Sie trägt eine Brille und ist gut in Biologie.
Und eigentlich ist für Robin das Wichtigste, Kicken zu gehen mit seinen Kumpels.
Eigentlich; doch was tun, wenn die Hände schwitzen und der Magen kribbelt? Soll das jetzt Liebe sein?
Robin und Lucy sind ratlos und überfordert mit ihren Gefühlen füreinander.
Zwar kennen sie aus Internet und Film alle möglichen und unmöglichen Sexstellungen,
wissen, was Intimzone und Kondome sind und Robin hat auch schon den ein oder anderen Porno gesehen.
Aber wie dem anderen sagen, dass man ihn liebt? Und wie verhüten,
es den Freunden erzählen und mit den eigenen Eltern darüber sprechen? ............

To fall in love in Germany

Flirt-Workshop for Refugees

Dienstag, 6. September 2016
ab 17.00 Uhr im Lore-Agnes-Haus

Im Flirtworkshop gibt Horst Wenzel für Frauen und Männer Tipps und Anleitungen wie Deutschland flirtet. Horst Wenzel ist einer der bekanntesten Flirtcoaches.

Er wird in dem Workshop anhand von Beispielen aus dem Alltag demonstrieren, wie Frauen und Männer in Deutschland miteinander ins Gespräch kommen und wie man sich näher kennenlernt.

Anmeldung per E-Mail: loreagneshaus@awo-niederrhein.de oder per Telefon: 0201 / 3105-3

www.liebes-welten.de
www.FlirtUniversity.de

Das Projekt wird in Kooperation mit dem Unperfekthaus durchgeführt.

Mit Riesenkondomen unterwegs

Aktionen zu sexuell übertragbaren Krankheiten in der Essener Innenstadt

Zwei Studierende mit einem Riesenkondom und Quizspiel in der Essener Innenstadt

Wussten Sie, dass sexuell übertragbare Krankheiten auch in Deutschland weit verbreitet sind und unbehandelt schwerwiegende Folgen bis hin zu Unfruchtbarkeit haben können?

Um auf sexuell übertragbare Krankheiten und Schutzmöglichkeiten wie Kondombenutzung und „Safer sex“ aufmerksam zu machen, werden seit dieser Woche PassantInnen in der Fußgängerzone von einem wandelnden Riesenkondom angesprochen. Noch bis Ende August haben Essener BürgerInnen auf Shoppingtour die Chance, das Riesenkondom zu entdecken, bei einem Quizspiel mitzumachen und kleine Preise zu gewinnen!

Die Präventionsaktionen werden durchgeführt vom AWO-Beratungszentrum Lore-Agnes-Haus und der Caritas Aidsberatung. Dabei werden sie unterstützt vom Essener Arbeitskreis Sexualpädagogik und sexuelle Gesundheit.

Unser Haus ist offen

Jahresbericht 2015 liegt vor

Das Jahr 2015 war erfolgreich und ereignisreich. Wer mag, kann in unserem Jahresbericht schmökern. Hier findet sich der Link zur .pdf-Datei.

Mein Körper, meine Verantwortung, meine Entscheidung

Aktionstag 17.9.2016 in Berlin

Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht.

Jedes Jahr im September demonstrieren die selbsternannten "LebensschützerInnen" gegen dieses Recht.

Wir stellen uns unter dem Slogan "Leben und Lieben ohne Bevormundung" dagegen. Deshalb sind wir, das Lore-Agnes-Haus, wie auch der AWO Bezirksverband Niederrhein Mitglied im Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung.

Das Bündnis ruft zu einer Gegenveranstaltung in Berlin auf, diese beginnt am 17.09.2016 um 13:30 am Brandenburger Tor mit einer Auftaktkundgebung und geht weiter mit einer Demonstration Richtung Alexanderplatz um 14:30.

Wir freuen uns über alle die den Weg nach Berlin finden und an unserer Seite stehen.

Hier geht es zum Aufruf des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung (Link).

 

 

Ausstellungen zu Transgeschlechtlichkeit im Lore-Agnes-Haus

Zwei Menschen betrachten die Ausstellungsfotos

Das Lore-Agnes-Haus zeigt in Kooperation mit der Transsexuellen Selbsthilfegruppe „Die 4te Etage“ Essen e.V. und dem Trans* Jugendtreff des together Mülheim zwei Fotoausstellungen zum Thema Transgeschlechtlichkeit.
Im Rahmen der Eröffnung laden wir Sie herzlich ein mit uns und Vertreter_Innen der beiden Gruppen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und Unsicherheiten sowie Vorurteile abzubauen.  

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Lore-Agnes-Hauses besichtigt werden. Gruppen bitten wir um Anmeldung, um einen ungestörten Rundgang zu gewährleisten.

Weiberfastnacht: Sicher und Spaß dabei

Zu Weiberfastnacht verteilte das Lore-Agnes-Haus wieder Informationen in der Essener Innenstadt

2 als Kondom verkleidete Mitarbeiterinnen verteilen an eine als Indianerin verkleidete Frau Informationen zur Pille danach

Sicher Spaß haben

Unter dem Motto „Sicher Spaß haben“ verteilten Mitarbeiterinnen des AWO-Beratungszentrums für Schwangerschaftskonflikte, Familienplanung und Fragen der Sexualität an Altweiber, Donnerstag, 4.2.2016, Kondome und Menstruationskalender in der Innenstadt und informieren über die Notfallverhütungsmittel „Pille danach“ und „Spirale danach“.

Die „Pille danach“ gibt es seit März 2015 auch ohne Rezept kostenpflichtig in der Apotheke.

Nicola Völckel, Leiterin des AWO-Beratungszentrums, sagt: „Es gibt immer noch viel Unwissenheit über die „Pille danach“ und wo man sie bekommen kann. Das ist insbesondere eine Herausforderung, da die „Pille danach“ umso zuverlässiger wirkt, je früher sie eingenommen wird.“ Frauen und Mädchen müssen sich die „Pille danach“ nicht mehr vorher von Ärztin oder Arzt verschreiben lassen, wenn sie z.B. ungeschützten Sex hatten oder die Pille vergessen haben oder eine Panne mit dem Kondom passiert ist. Sie haben je nach Präparat bis zu 120 Stunden Zeit, noch eine Notfallpille zu nehmen, um eine Schwangerschaft zu verhindern. Je früher sie sie nehmen, umso besser wirkt sie. Junge Mädchen und Frauen bis zum 20. Geburtstag können die „Pille danach“ aber auch kostenfrei bekommen - mit einem Rezept von der Ärztin/vom Arzt.

Über Verhütung können sich Interessierte gerne persönlich, telefonisch oder online (www.liebe-lore.de) im AWO-Beratungszentrum Lore-Agnes-Haus informieren:

Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall. #ausnahmslos

Was wir zur Silvesternacht in Köln und ihrer politischen Diskussion zu sagen haben:

Dafür setzen wir uns ein:

Der konsequente Einsatz gegen sexualisierte Gewalt jeder Art ist unabdingbar und von höchster Priorität. Es ist für alle schädlich, wenn feministische Anliegen von Populist_innen instrumentalisiert werden, um gegen einzelne Bevölkerungsgruppen zu hetzen, wie das aktuell in der Debatte um die Silvesternacht getan wird.Sexualisierte Gewalt darf nicht nur dann thematisiert werden, wenn die Täter die vermeintlich "Anderen" sind: die muslimischen, arabischen, Schwarzen oder nordafrikanischen Männer - kurzum, all jene, die rechte Populist_innen als "nicht deutsch" verstehen.

Hier geht es zum gesamten Text (Link).

Afghanische Ministerin besucht das Lore-Agnes-Haus

Gruppenfoto mit Ministerin, dem AWO Geschäftsführer und MitarbeiterInnen des Lore-Agnes-Hauses

Frau Dr. Narin Oryakhil, afghanische Ministerin für Arbeit und Soziales, besuchte am 12.11.2015 das AWO Lore-Agnes-Haus. Neben dem Kennenlernen des Hauses und der Beratungsangebote stand die Besichtigung des interkulturelle Parcours "Liebes-Welten" im Mittelpunkt des Besuches der Frauenrechtlerin und Gynäkologin aus Kabul. Unser Gast (zweite von rechts) zeigte insbesondere Interesse am Themenkomplex "Familienplanung / Verhütung" und war von "Liebes-Welten" sichtlich begeistert. Dazu beigetragen hat Elias Omar (ganz links), unser ausgebildeter Liebes-Welten-Teamer, der fachkundig in den Parcours einführte.

 

Weitere Informationen zum interkulturellen Parcours „Liebes-Welten“ bekommen Sie hier: interkultureller Parcours

oder unter loreagneshaus@awo-niederrhein.de oder unter 0201 / 31 05-3.

 

 

Neu

Leporello "Und das soll Liebe sein?"

rotes Herz mit blauer Schrift  Und das soll Liebe sein auf orangenem Hintergrund

Zwischen Traum und Wirklichkeit – ein Projekt zu Teenagerbeziehungen, Respekt und Gewalt

Nicht wenige Jugendliche erleben in ihren ersten Beziehungen verbale, körperliche oder sexuelle Grenzverletzungen. Das Projekt „Zwischen Traum und Wirklichkeit“, durchgeführt vom AWO Beratungszentrum Lore-Agnes-Haus in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Essen und dem Leibniz-Gymnasium, möchte Jugendliche für das Thema sensibilisieren, damit sie Warnsignale in ihren Beziehungen erkennen und sich Unterstützung holen können. Der Flyer „Und das soll Liebe sein?“ gibt Jugendlichen Denkanstöße und Infos zum Thema.

Flyer öffnet sich bei klick auf das Bild.

 

 

Ein Blick auf die Vielfalt von Liebe

Video gegen Vorurteile drückt unsere Haltung aus

"Love has no Labels" heißt das Video, das ganz ohne Sprache auskommt und das bereits millonenfach angeschaut wurde. (Zum Video geht es hier )

  • Das Motto des Films: Before anything else, we are all human.  It’s time to embrace diversity.  Let’s put aside labels in the name of love.

  • Als allererstes sind wir alle Menschen. Es ist an der Zeit, die Vielfalt zu begrüßen. Laßt uns unsere Vorurteile beiseite legen - im Namen der Liebe.